Jahreshauptversammlung bestätigt Vorstand

Jens Köhne bleibt weiter Vorsitzender der Ostenfeldmark

Lange war es ruhig in der Ostenfeldmark, da coronabedingt sämtliche Veranstaltungen seit März 2020 abgesagt bzw. umgeplant werden mussten. Am vergangenen Freitag, den 17. September 2021, fand unter Beachtung der "3G-Regel" die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins im Vereinsheim an der Lippestraße statt. Bei den Wahlen gab es keine personellen Änderungen des Vorstandes. Neben Jens Köhne im Amt des 1. Vorsitzenden wurden auch Andreas Dlugaj (1. Kassierer) und Christian Schauer (2. Schriftführer) in ihren Ämtern bestätigt. Demnach genießt der Vorstand weiter vollstes Vertrauen der ostenfeldmärker Schützen.

WSB Ehrungen 2021 neu

Norbert Ruppert und Horst Liell engagieren sich weiter im Amt des Ehrenrats. Als neues Mitglied wurde der Ehrenvorsitzende Helmut Stoffer für den verstorbenen Hermann Kaiser durch die Versammlung in den Ehrenrat der Ostenfeldmark gewählt. Zum Kassenprüfer wurde Ralf Hübner einberufen, der damit Heribert Schauer turnusmäßig ablöst.

Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete Köhne, dass der Verein es ohne bisher ersichtliche, größere Blessuren durch die Corona-Pandemie geschafft habe und der Vorstand nun positiv, aber dennoch vorsichtigt in die Zukunft blicke. "Natürlich hoffen wir alle, dass wir im kommenden Jahr wieder in gewohnter Weise Schützenfest feiern und die Tradition leben können. Dennoch müssen wir weiter im Hinterkopf haben, dass der Optimismus schnell wieder eingedämmt werden kann. Das Wichtigste ist jedoch, dass wir alle gesund bleiben und zusammenhalten!", so Köhne in seinen Ausführungen. Neben den Feierlichkeiten am Volkstrauertag sind in der Ostenfeldmark für das Jahr 2021 aktuell keine weiteren Veranstaltungen geplant. Die Planungen für die anstehenede Saison 2022 laufen jedoch bereits auf Hochtouren. Neben den Verträgen mit den Bands und Musikzügen zum Schützenfest sind auch die Termine für das kommende Jahr festgezurrt, welche der Vorstand abschließend bekanntgab.

 

 

Verdiente Schützen durch WSB geehrt / Ursula Lohmann feierlich verabschiedet

Leider ist auch der Delegiertentag des Bezirks Hellweg im Westfälischen Schützenbund der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen und konnte im vergangenen, wie auch in diesem Jahr nicht in gewohntem Rahmen stattfinden. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Schützenkreises Hamm wurden am vergangenen Freitag ostenfeldmärker Schützen für langjähriges ehrenamtliches Engagement im Schützenwesen ausgezeichnet. 

WSB Ehrungen 2021 neu

Durch den Vizepräsidenten des Westfälischen Schützenbundes Wolfgang Tönjann wurden die Vorsitzende der Sportschützenabteilung Ostenfeldmark Claudia Krabus, Andreas Dlugaj, Kassierer des Schützenvereins Ostenfeldmark sowie Michael Wickord, Schriftführer der Sportschützenabteilung, mit dem Ehrenzeichen in Silber des WSB für ihr Engagement im Hammer Schützenwesen ausgezeichnet.

Auch Ursula Lohmann wurde mit einer seltenen Auszeichnung für ihre langjährige Ehrenamtstätigkeit gedankt. Seit 2003 hatte Lohmann dem Vorstand des Schützenkreises als Damenleiterin sowie stellvertretende Geschäftsführerin im Bezirksvorstand angehört, bevor sie auf eigenen Wunsch nun aus dem Vorstand ausschied. Nach Worten des Dankes für die geleistete Arbeit im Hammer Schießsport durch Tönjann sowie Theo Lohmann, den Vorsitzendes des Schützenkreises Hamm, wurde Ursula Lohmann aus Dank und Anerkennung mit dem Protektorabzeichen in Silber des Deutschen Schützenbundes geehrt. Sichtlich erfreut nahm Lohmann die Auszeichnung sowie die Glückwünsche der ostenfeldmärker Abordnung in der "Domschänke" in Hamm-Heessen entgegen.

 

 

Jahreshauptversammlung am 17.09.2021

Der erste Vorsitzende Jens Köhne lädt alle Mitglieder des Schützenvereins zur

Jahreshauptversammlung am Freitag, den 17. September 2021 um 19:30 Uhr

ins vereinseigene Schützenheim ein.

Im Fokus der Versammlung stehen neben den Jahresberichten des Vereins und der Abteilungen die ausstehenden Vorstandswahlen, sowie ein hoffnungsvoller Ausblick auf die Schützenfestsaison 2022.

Aufgrund der aktuell wieder steigenden Corona-Zahlen behält sich der Vorstand vor, die Versammlung kurzfristig abzusagen, wenn die Durchführung einer solchen nicht mehr vertretbar oder gar möglich ist. Diesbezüglich wird im Fall der Fälle über die Presse, die Homepage und die Mundpropagande informiert.

Ferner weist der Vorstand in der Einladung an die Mitglieder darauf hin, dass die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung nur mit einem Nachweis über eine vollständige Imfpung bzw. Genesung oder dem Nachweis einer tagesaktuellen negativen Testung an der Eingangskontrolle möglich ist.

In der Hoffnung, den Nachholtermin der Jahreshauptversammlung halten zu können und der Bitte um Verständnis freut sich der Vorstand auf die Geselligkeit während des Abends und einen harmonischen Versammlungsverlauf.

Die Ostenfeldmark trifft sich am Schützenfestwochenende

Obwohl auch in diesem Jahr das Schützenfest in der Ostenfeldmark bereits im März abgesagt werden musste, organisierte der Vorstand im Hintergrund für die aktiven Mitglieder des Vereins ein internes Treffen für den Schützenfestsamstag.

Schtzennachmittag 2021

Bei bestem, fast untypischen ostenfeldmarker Wetter trafen sich die Aktiven der jeweiligen Züge des Vereins mit deren Familienangehörigen zu einem geselligen Nachmittag auf dem Schützenplatz an der Lippestraße. Auch durften die Anwesenden den befreundeten Spielmannszug Mark, sowie eine Abordnung des Blasorchesters Dolberg auf dem Vereinsgelände begrüßen. Die “Markaner” sorgten mit ihrer typischen Schützenfestmusik für das letzte noch fehlende Element an einem gelungenen (Schützen-)Nachmittag. Ebenso freute es die Anwesenden, dass auch der uentroper Bezirksbürgermeister Björn Pförtzsch gemeinsam mit seiner Frau Monika der Einladung gefolgt war.

Mit Bierwagen, Imbiss und Hüpfburg wurde den rund 170 Besuchern ein wenig Schützenfestfeeling vermittelt. Es galt, sich nach langer Zeit mal wieder zu treffen, Kontakte und Freundschaften zu pflegen sowie gemeinsam ein Bier zu trinken. Die Züge waren mit Begeisterung seit Anfang der Planungen involviert und haben den Vorstand bei der Vorbereitung tatkräftig unterstützt. So war es nicht weiter verwunderlich, dass sich so viele Schützen auf dem Schützenplatz, teilweise gar in Uniform, eingefunden hatten.

Der Nachmittag wurde nur durch einen kleinen, offiziellen Teil unterbrochen. Der Ehrenschriftführer Theo Lohmann erhielt als 25-jähriger Jubelkönig des Vereins aus den Händen des amtierenden Königs und ersten Vorsitzenden Jens Köhne den Jubelkönigsorden.

Der Vorstand des Schützenvereins Ostenfeldmark möchte sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten für die notwendige Disziplin und den reibungslosen Ablauf des Nachmittags bedanken. Ganz besonders bedankt er sich beim Festwirt Oliver Mendyk, der den Veranstaltern bei der Organisation und dem Ablauf erhebliche Unterstützung bot.

Kranzniederlegung am Schützenfestwochenende

Trotzdessen, dass das Schützenfest auch in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie ausfallen muss, setzte der Schützenverein ein Zeichen, dass die Tradition um das Schützenwesen zwar still steht, jedoch nicht vergessen ist.

Kranzniederlegung 2021

Am Schützenfestfreitag legte eine Abordnung des Schützenvereins Ostenfeldmark zum Gedenken an die Verstorbenen einen Kranz am Ehrenmal nieder. Traditionell richtete Pastor Marcus Nordhues vom Pastoralverband Hamm-Mitte-Osten einige Worte an die Anwesenden des Vereins. In der Gedenkrede würdigte Nordhues die verstorbenen Schützenbrüder und -schwestern und erinnert daran, dass diese immer für das Leben im Verein gelebt haben. Der zweite Vorsitzende Carsten Wesseling gedachte zudem an den leider bereits verstorbenen Schützenbruder David Kavanagh, welcher in diesem Jahr 40-jähriger Jubelkönig des Schützenvereins gewesen wäre.

Umso schöner für den Schützenverein, dass neben dem Vorstand auch das 25-jährige Jubelkönigspaar Theo und Ulla Lohmann sowie auch das aktuelle Königspaar Jens Köhne und Claudia Krabus der Einladung folgten und an der Gedenkfeier teilnahmen.

Zu einem musikalischen Gebet ließ der zweite Vorsitzende die Kranzträger vortreten, um einen Blumenkranz am neu gestalteten Ehrenmal niederzulegen und so die langanhaltende Tradition auf dem Schützenplatz fortzuführen.

Im Anschluss an die Gedenkstunde richtete der Vorsitzende und König des Schützenvereins ein paar Worte an seine Mitglieder, deren Familien und Freunde, sowie die Ostenfeldmark. „Der Schmerz über die Tatsache, dass wir auch in diesem Jahr kein Schützenfest feiern können sitzt tief und auch die Wehmut macht sich, vor allem in diesen Tagen, breit. Die geselligen Stunden und das fröhliche Miteinander bleiben aus. Auch die Klänge der befreundeten Musikzüge bleiben erneut an diesem Wochenende stumm. Es fehlt einfach etwas an diesem Wochenende in der Ostenfeldmark. Doch die Gesundheit unserer Mitglieder, Familien und Freunde ist das höchste Gut. Ich hoffe, dass wir spätestens im kommenden Jahr das Vereinsleben und Schützenwesen in gewohnter Art und Weise ausleben können. Wir werden alle gestärkt aus dieser schwierigen Zeit zurückkehren. Horrido!“

 

Friedhelm Beier verstorben

Schon wieder muss der Schützenverein Ostenfeldmark um ein langjähriges und treues Mitglied trauern. Friedhelm Beier, seit 1955 und somit seit 65 Jahren im Verein, verstarb Anfang Oktober im Alter von 83 Jahren.

Schon in jungen Jahren half er nach dem Krieg beim Wiederaufbau der Avantgarde und wurde schließlich 1957 erster Kommandeur. Später war er jahrelang Zugführer des „letzten Zuges“ und von 1993 bis 1999 schließlich 2. Schriftführer des Hauptvereins. Für sein Engagement im Vorstand, aber auch im Vergnügungsausschuss wurde er 1999 mit der silbernen Vereinsnadel ausgezeichnet.

 

Baumpflanzung am neuen Ehrenmal

Wie bereits zur Kranzniederlegung im Juni berichtet, musste am Anfang des Jahres die "Nillies-Eiche" weichen. Der Gedenkstein wurde an einen, aus heutiger Sicht geeigneteren Ort auf dem Schützenplatz verlegt und um ihn herum ein neues Ehrenmal errichtet, damit auch in Zukunft der Gefallenen gedacht werden kann. So war dem Vorstand auch direkt bewusst, dass auf die Fällung eines Baumes die Pflanzung eines Neuen folgen muss. Hier sprang das amtierende Königspaar Jens Köhne und Claudia Krabus sofort in die Bresche und stellte die finanziellen Mittel für einen neuen Baum zur Verfügung. Aber auch eine Gruppe ehemaliger Vorstandsmitglieder, bestehend aus Helmut Stoffer, Günter Ruppert, Horst Liell, Günter Krabus, Heribert Schauer, Theo Lohmann, Thomas Hütter und Werner Lehmköster, ließ es sich nicht nehmen einen weiteren Baum zu stiften.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am vergangenen Sonntag überreichten die genannten Spender dem Vorstand des Schützenvereins die Bäume in einem symbolischen Akt. Der zweite Vorsitzende Carsten Wesseling bedankte sich herzlichen bei diesen, aber auch beim 1. Kassierer Andreas Dlugaj, der bei der Neugestaltung des Ehrenmals "feder- und spatenführend" war. Er attestierte den Anwesenden, dass trotz der Corona-Krise Aktionen wie diese zeigten, dass die Ostenfeldmark nach wie vor lebe.

Zum Artikel in unserer Chronik.

Herbstversammlung fällt aus

ABGESAGT

Bedingt durch die anhaltende Corona-Pandemie hat der Vorstand am vergangenen Mittwoch beschlossen, die diesjährige Herbstversammlung am 09. Oktober, ausfallen zu lassen. Man war sich darüber einig, dass die wenigen auszutauschenden Inhalte, aufgrund des quasi brachliegenden Vereinslebens, in keinem Verhältnis zum Aufwand der Organisation einer Versammlung unter den aktuell einzuhaltenden Auflagen stehen. Um die Vereinsmitglieder auf dem aktuellen Stand zu halten dient daher vornehmlich diese Homepage und es wird voraussichtlich später im Jahr jedem Mitglied ein kurzer Überblick zu den Ereignissen dieses Jahres zugeschickt.

Kranzniederlegung als alte Tradition aufrechterhalten

Seit den frühen 1950´er Jahren ist es eine alte Tradition im Schützenverein Ostenfeldmark vor Beginn der Feierlichkeiten eines jeden Schützenfestes, den gefallenen und verstorbenen Mitgliedern in einer Gedenkstunde am Ehrenmal unter der „Nillies-Eiche“ zu gedenken. Aufgrund erhöhter Unfallgefahr der mittlerweile gut 80-Jahre alten Eiche und mehrfachem Parasitenbefall in den letzten Jahren musste die „Nillies-Eiche“ schweren Herzens weichen. Im Laufe des Jahres ist es dem Verein durch mehrere Arbeitseinsätze gelungen, die Gedenkstätte auf dem Schützenplatz örtlich zu verlegen und neu zu gestalten. Mit Stolz konnte im Frühjahr angekündigt werden, dass diese während des Schützenfestes eingeweiht werden soll, was jedoch aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden musste.

Als sich Mitte April Ernüchterung innerhalb des Schützenvereins breit machte, da in diesem Jahr kein Schützenfest stattfinden kann, kam beim Vorstand direkt der Gedanke auf, die alte Tradition der Kranzniederlegung aufrechtzuerhalten. Auch in diesem Jahr hielt der Vorstand stellvertretend für den Schützenverein eine solche Zeremonie ab, richtete seine Gedanken auf die Toten und ihr Schicksal, dass sie nicht in Vergessenheit geraten.

In einer Gedenkrede würdigte der Vorsitzende Jens Köhne die verstorbenen Schützenbrüder und -schwestern, gedachte den Gefallenen der beiden Weltkriege und stellte heraus, dass es sich nicht nur um Tod, sondern auch um Verluste und Zerstörung durch Gewaltherrschaft, Terror und Vertreibung handle.
Zu einem musikalischen Gebet ließ der Vorsitzende die Kranzträger vortreten, um einen Blumenkranz am neu gestalteten Ehrenmal niederzulegen und so die langanhaltende Tradition auf dem Schützenplatz fortzuführen.

Im Anschluss an die Gedenkstunde richtete der Vorsitzende und König des Schützenvereins ein paar Worte an seine Mitglieder, deren Familien und Freunde, sowie die Ostenfeldmark. „Der Schmerz über die Tatsache, dass wir in diesem Jahr kein Schützenfest feiern können sitzt tief und auch die Wehmut macht sich, vor allem in diesen Tagen, breit. Die geselligen Stunden und das fröhliche Miteinander bleiben aus. Auch die Klänge der befreundeten Musikzüge bleiben an diesem Wochenende stumm. Es fehlt einfach etwas an diesem Wochenende in der Ostenfeldmark. Doch die Gesundheit unserer Mitglieder, Familien und Freunde ist das höchste Gut. Eine anhaltende Eindämmung der Pandemie ist gesellschaftlich enorm wichtig. Ich hoffe, dass wir spätestens im kommenden Jahr das Vereinsleben und Schützenwesen in gewohnter Art und Weise ausleben können. Wir werden alle gestärkt aus dieser schwierigen Zeit zurückkehren. Horrido!“

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