Friedhelm Beier verstorben

Schon wieder muss der Schützenverein Ostenfeldmark um ein langjähriges und treues Mitglied trauern. Friedhelm Beier, seit 1955 und somit seit 65 Jahren im Verein, verstarb Anfang Oktober im Alter von 83 Jahren.

Schon in jungen Jahren half er nach dem Krieg beim Wiederaufbau der Avantgarde und wurde schließlich 1957 erster Kommandeur. Später war er jahrelang Zugführer des „letzten Zuges“ und von 1993 bis 1999 schließlich 2. Schriftführer des Hauptvereins. Für sein Engagement im Vorstand, aber auch im Vergnügungsausschuss wurde er 1999 mit der silbernen Vereinsnadel ausgezeichnet.

 

Baumpflanzung am neuen Ehrenmal

Wie bereits zur Kranzniederlegung im Juni berichtet, musste am Anfang des Jahres die "Nillies-Eiche" weichen. Der Gedenkstein wurde an einen, aus heutiger Sicht geeigneteren Ort auf dem Schützenplatz verlegt und um ihn herum ein neues Ehrenmal errichtet, damit auch in Zukunft der Gefallenen gedacht werden kann. So war dem Vorstand auch direkt bewusst, dass auf die Fällung eines Baumes die Pflanzung eines Neuen folgen muss. Hier sprang das amtierende Königspaar Jens Köhne und Claudia Krabus sofort in die Bresche und stellte die finanziellen Mittel für einen neuen Baum zur Verfügung. Aber auch eine Gruppe ehemaliger Vorstandsmitglieder, bestehend aus Helmut Stoffer, Günter Ruppert, Horst Liell, Günter Krabus, Heribert Schauer, Theo Lohmann, Thomas Hütter und Werner Lehmköster, ließ es sich nicht nehmen einen weiteren Baum zu stiften.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am vergangenen Sonntag überreichten die genannten Spender dem Vorstand des Schützenvereins die Bäume in einem symbolischen Akt. Der zweite Vorsitzende Carsten Wesseling bedankte sich herzlichen bei diesen, aber auch beim 1. Kassierer Andreas Dlugaj, der bei der Neugestaltung des Ehrenmals "feder- und spatenführend" war. Er attestierte den Anwesenden, dass trotz der Corona-Krise Aktionen wie diese zeigten, dass die Ostenfeldmark nach wie vor lebe.

Zum Artikel in unserer Chronik.

Herbstversammlung fällt aus

ABGESAGT

Bedingt durch die anhaltende Corona-Pandemie hat der Vorstand am vergangenen Mittwoch beschlossen, die diesjährige Herbstversammlung am 09. Oktober, ausfallen zu lassen. Man war sich darüber einig, dass die wenigen auszutauschenden Inhalte, aufgrund des quasi brachliegenden Vereinslebens, in keinem Verhältnis zum Aufwand der Organisation einer Versammlung unter den aktuell einzuhaltenden Auflagen stehen. Um die Vereinsmitglieder auf dem aktuellen Stand zu halten dient daher vornehmlich diese Homepage und es wird voraussichtlich später im Jahr jedem Mitglied ein kurzer Überblick zu den Ereignissen dieses Jahres zugeschickt.

Kranzniederlegung als alte Tradition aufrechterhalten

Seit den frühen 1950´er Jahren ist es eine alte Tradition im Schützenverein Ostenfeldmark vor Beginn der Feierlichkeiten eines jeden Schützenfestes, den gefallenen und verstorbenen Mitgliedern in einer Gedenkstunde am Ehrenmal unter der „Nillies-Eiche“ zu gedenken. Aufgrund erhöhter Unfallgefahr der mittlerweile gut 80-Jahre alten Eiche und mehrfachem Parasitenbefall in den letzten Jahren musste die „Nillies-Eiche“ schweren Herzens weichen. Im Laufe des Jahres ist es dem Verein durch mehrere Arbeitseinsätze gelungen, die Gedenkstätte auf dem Schützenplatz örtlich zu verlegen und neu zu gestalten. Mit Stolz konnte im Frühjahr angekündigt werden, dass diese während des Schützenfestes eingeweiht werden soll, was jedoch aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden musste.

Als sich Mitte April Ernüchterung innerhalb des Schützenvereins breit machte, da in diesem Jahr kein Schützenfest stattfinden kann, kam beim Vorstand direkt der Gedanke auf, die alte Tradition der Kranzniederlegung aufrechtzuerhalten. Auch in diesem Jahr hielt der Vorstand stellvertretend für den Schützenverein eine solche Zeremonie ab, richtete seine Gedanken auf die Toten und ihr Schicksal, dass sie nicht in Vergessenheit geraten.

In einer Gedenkrede würdigte der Vorsitzende Jens Köhne die verstorbenen Schützenbrüder und -schwestern, gedachte den Gefallenen der beiden Weltkriege und stellte heraus, dass es sich nicht nur um Tod, sondern auch um Verluste und Zerstörung durch Gewaltherrschaft, Terror und Vertreibung handle.
Zu einem musikalischen Gebet ließ der Vorsitzende die Kranzträger vortreten, um einen Blumenkranz am neu gestalteten Ehrenmal niederzulegen und so die langanhaltende Tradition auf dem Schützenplatz fortzuführen.

Im Anschluss an die Gedenkstunde richtete der Vorsitzende und König des Schützenvereins ein paar Worte an seine Mitglieder, deren Familien und Freunde, sowie die Ostenfeldmark. „Der Schmerz über die Tatsache, dass wir in diesem Jahr kein Schützenfest feiern können sitzt tief und auch die Wehmut macht sich, vor allem in diesen Tagen, breit. Die geselligen Stunden und das fröhliche Miteinander bleiben aus. Auch die Klänge der befreundeten Musikzüge bleiben an diesem Wochenende stumm. Es fehlt einfach etwas an diesem Wochenende in der Ostenfeldmark. Doch die Gesundheit unserer Mitglieder, Familien und Freunde ist das höchste Gut. Eine anhaltende Eindämmung der Pandemie ist gesellschaftlich enorm wichtig. Ich hoffe, dass wir spätestens im kommenden Jahr das Vereinsleben und Schützenwesen in gewohnter Art und Weise ausleben können. Wir werden alle gestärkt aus dieser schwierigen Zeit zurückkehren. Horrido!“

Zwei Jubelköniginnen im "Corona-Jahr"

2020 Jubelkoenigspaare

Jubelkönigspaare 2020

Berni Hütter und Elvira Stute sind in diesem Jahr unsere Jubelmajestäten. Während Bernis Mann Willi den Vogel vor 40 Jahren aus dem Kugelfang der Ostenfeldmark fegte, tat dies vor 25 Jahren Elviras Mann Theodor. Leider sind beide Schützenbrüder bereits vor einigen Jahren verstorben, aber dies hielt die Ostenfeldmarker Familie unter Führung vom 1. Vorsitzenden und amtierenden König Jens Köhne nicht davon ab, den beiden Jubelköniginnen herzlich zu gratulieren und einen Blumenstrauß zu überbringen. Gemeinsam bedauerte man das Ausfallen des diesjährigen Schützenfestes und hoffte auf ein baldiges Ende der Krise mit den damit verbundenen Einschränkungen.

Dieses Jahr kein Schützenfest

ABGESAGT

Ernüchterung machte sich am vergangenen Mittwochabend beim Vorstand der Ostenfeldmark breit, als die Beschlüsse von Bund und Ländern veröffentlicht wurden, dass Großveranstaltungen bis einschließlich 31. August aufgrund der anhaltenden Corona-Krise abgesagt werden müssen. Und so wurde zu Gewissheit, was viele im Vorfeld bereits erahnt hatten: Das diesjährige Schützenfest in der Ostenfeldmark fällt aus und das amtierende Königspaar Jens Köhne und Claudia Krabus werden wohl erst im kommenden Jahr abgelöst. "Die Lage ist einfach nicht vorhersehbar und niemand kann aktuell garantieren, dass das Veranstaltungsverbot nicht vielleicht über den 31. August hinaus verlängert werden könnte. Eine Verschiebung des Schützenfestes kommt für uns daher leider nicht in Frage." so erster Vorsitzender Jens Köhne am Donnerstagnachmittag. Unmittelbar zuvor hatten sich die Schützenvereine des Stadtverbandes mit Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann in einer Telefonkonferenz entsprechend abgestimmt.

Damit einhergehend fallen nicht nur das König der Könige Schießen, sowie die letzte Versammlung vor dem Schützenfest ebenfalls aus, sondern auch das Kinderschützenfest. Das Schützenheim bleibt weiterhin geschlossen, sodass auch das Training der Sportschützen, der Thekenbetrieb und Vermietungen bis vorerst zum 3. Mai nicht stattfinden können. Ob es hier anschließend zu Lockerungen kommen wird, bleibt abzuwarten.

Auch für die Avantgardisten der Ostenfeldmark ist der Ausfall Ihres Avantgardenschützenfestes, welches am 9. Mai stattfinden sollte, nun traurige Gewissheit geworden.

Wir halten Sie an dieser Stelle selbstverständlich weiterhin auf dem neuesten Stand. Bleiben Sie gesund!

 

Folgende Veranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus:

- Training der Sportschützen

- offene Theke am Mittwoch

- Vermietungen

- Avantgardenschützenfest am 09. Mai

- König der Könige Schießen am 07. Juni

- Letzte Versammlung vor dem Schützenfest am 10. Juni

- Schützenfest vom 18. bis 21. Juni

- Kinderschützenfest am 30. August

Weitere Informationen bietet die Stadt unter diesem Link an: https://www.hamm.de/corona

 

Veranstaltungen abgesagt

ABGESAGT

Aufgrund der vom Oberbürgermeister der Stadt Hamm erlassenen Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, hat der Vorstand am gestrigen Abend beschlossen sämtliche Veranstaltungen sowohl in unserem Schützenheim, als auch auf dem Schützenplatz an der Lippestr. 29 abzusagen. Der Entschluss wurde mit den Abteilungsleitern von Avantgarde und Sportschützen abgestimmt und gilt zunächst bis zum 1. Mai. Betroffen sind also nicht nur das allseits beliebte Osterfeuer am Ostersonntag und das Werner Kerkloh Zugpokalschießen, sondern auch der Trainingsbetrieb der Sportschützen, einschließlich der "offenen Theke" mittwochsabends. Vermietungen in diesem Zeitraum können wahrgenommen werden, unterliegen jedoch ebenfalls der Allgemeinverfügung und den damit verbundenen Auflagen für Veranstaltungen mit mehr als 24 Personen (Allgemeinverfügung des Oberbürgermeisters). Wichtig sei es, so erster Vorsitzender Jens Köhne, einen Beitrag zur Eindämmung der Epidemie zu leisten und vor allem unsere älteren Mitmenschen bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen. Ob die Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, könne aktuell noch nicht gesagt werden.

Folgende Veranstaltungen fallen zunächst bis zum 01.05. aus:

- Training der Sportschützen

- offene Theke am Mittwoch

- Werner Kerkloh Zugpokalschießen am 04. April

- Osterfeuer am 12. April

Ebenfalls fallen die folgenden Veranstaltungen aus, die wir besuchen wollten:

- gemütliches Beisammensein der IG Marker und Ostenfeldmarker Vereine am 20. März

- Frühlingsball des Stadtverbands Hamm am 28. März

- König der Könige Schießen der Avantgarde am 28.März

 

Weitere Informationen bietet die Stadt unter diesem Link an: https://www.hamm.de/corona/umgang-mit-veranstaltungen

 

Ostenfeldmark im Umbruch

Vorstand 2020
Vorstand 2020

Am vergangenen Samstag, den 6. März konnte sich der erste Vorsitzende und amtierende König Jens König über eine sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung freuen. Bei den Wahlen gab es keine personellen Änderungen des Vorstands, da Carsten Wesseling (2. Vorsitzender), Timo Althaus (Hauptkassierer), Fabian Muhr (1. Schriftführer) und Nico Poppowitsch (2. Kassierer) einstimmig wiedergewählt wurden. Als Kassenprüfer wurde Stefan Lappe einberufen, der damit Dieter Bartholme turnusmäßig ablöst.

Köhne gab einen kurzen Überblick zum aktuellen Planungsstand von Schützenfest und Kinderschützenfest und berichtete, dass der Vorstand beschlossen habe den Festwirt zu wechseln. Auch hinsichtlich der Einladungspraxis habe man entschieden radikale Einschnitte zu unternehmen und so verstärkt digitale Kanäle zur Mitgliedermobilisierung zu nutzen, da sich die Portokosten für den Verein seit Beginn des Jahres aufgrund des Wegfalls der Dialogpost verdoppelt hätten. Mit dem Fällen der Nillies-Eiche und der Verlegung des Ehrenmals sei man bereits mit umfangreichen Umgestaltungsmaßnahmen in das Jahr gestartet und man habe noch einige weitere "in der Schublade", so der erste Vorsitzende. Man wolle sich jetzt aber erst einmal voll auf die bevorstehende Schützenfestsaison konzentrieren und danach schauen, wie es konkret weitergehe.

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